Bei diesem Originaleinband aus dem 16. Jahrhundert, reichhaltig blindverziertes braunes Kalbleder, wird gezeigt, wie das Leder entfernt, die Holzdeckel ausgebessert und partiell mit neuem Leder bezogen wurden Zu der Bilderfolge
Tabernaemontanus, Pergamentband mit Schimmelschäden
Der Schimmel baute bei diesem Band den vorderen Deckel vollständig, den hinteren nur in den Kantenbereichen ab. Das Pergament widerstand und ist nur in den Gelenken, wie so oft, entlang der Schlitze für die einbandtypische Durchführung der Heftriemchen angerissen. Beachten Sie die Papierläsuren und ihre Behebung. hier zum "Neuw Wasserschatz"
Bisselius. Teilweise demontierter Schweinslederband
Hier sehen Sie, welchen Anteil die Arbeiten ausmachen, die dem Liften der Originalbezüge dienen. Sie erfolgen meist mechanisch und sind unumgänglich, wenn verborgen liegende Teile hergerichtet werden müssen: hier Bundverpflockung, Schließriehmen Zur Folge Bisselius
Gräfin von Aveyro. Neuer Lederrücken. Kanten, Ecken.
Lederrücken eines Halbfranzbandes demontieren, neuen einsetzen, Titel handvergoldet.
Ecken und Kantem mit zähem Papier(!) eingefasst. Zur Folge Aveyro
Pergamentband mit Papier restauriert. Minimal invasiv.
Ein flexibles Bändchen, eingeschlagen in eine ältere Handschrift auf Pergament, das im Rückenbereich und vorallem im vorderen Gelenk beschädigt ist, erhält mit zähem, schwach geleimten langfaserigen Büttenpapier eine diskrete Prothese. Zum Pergamentumschlag
Gelenk eines Pappbändchens der 20er Jahre
Auch neuere, bereits industriell hergestellte Bücher erhalten ihren Charme, wenn die zurückhaltende Restaurierung dem Neubinden vorgezogen wird. Ziehen Sie dazu etwa das Bild Nr. 7 heran. Hier zu dem gerissenen Gelenk